Die Chronik der Stadtmusik Bludenz

1952...

... leitete Kapellmeister Heinrich Kühnl eine neue Ära der Stadtmusik ein, dessen Bestreben es war, die Musiker zu anspruchsvoller Musik hinzuführen und somit das Ansehen und die Wertschätzung der Kapelle in hohem Maße zu fördern.

Diese Bemühungen wurden von der Stadtgemeinde im Jahre 1955 durch die Verleihung des neuen Namens „Stadtmusik Bludenz“ entsprechend gewürdigt. Unter der Führung von Kapellmeister Kühnl konnte die Musik 1953 einen 1. Rang in der Kunststufe beim Landesmusikfest in Bregenz erringen. Die Ernennung zum Ehrenkapellmeister 1964 war die verdiente Krönung seiner erfolgreichen Arbeit.


1964...

Mit Herbert Baumgartner folgte ein junger Kapellmeister nach, der dem Verein neue Impulse gab und durch zielstrebige Arbeit zu musikalischen Höhepunkten anspornte. In guter Erinnerung ist aus dieser Zeit die „Big Band“, die sich größter Beliebtheit erfreute. Das Amt des Vorstandes in dieser bedeutenden Ära bekleidete Direktor Ewald Schnetzer. Ebenso produzierte die Stadtmusik ab dem Jahre 1964 erstmals Rundfunkaufnahmen im ORF-Studio Dornbirn, welche zum Teil in Ö1 & Ö2 gesendet wurden.
Stadtmusik unter Baumgartner












1974...

Auch Baumgartners Schüler, Georg Morre, der die Stadtmusik ab 1974 leitete, konnte der Verein das hohe Leistungsniveau halten und viele junge Kräfte in die Kapelle eingliedern, die mit viel Ehrgeiz und Freude ihren älteren Vorbildern nachfolgten.
 Fernsehaufnahmen mit der Stadtmusik Bludenz unter Kapellmeister Georg Morre (1977)

 

 

 

 

 



ebenfalls 1974...

Mit der Taktstockübergabe an Georg Morre begann auch eine neue Ära in der Vereinsleitung. Als der damals 25 Jahre junge Mag. Willi Burtscher die Vorstandsagenden von Ewald Schnetzer übernahm, ahnte niemand, dass nun die längste Amtszeit eines Vorstandes der Stadtmusik Bludenz begonnen hatte.
Mit unermüdlichem persönlichen Einsatz und viel organisatorischem Talent entwickelte er die Stadtmusik zu einem Verein mit hohem öffentlichen Ansehen und wuchs zur zentralen Integrationsfigur heran. Drei Kapellmeister konnten sich während der 23 Jahre Vorstandstätigkeit auf einen funktionierenden Verein verlassen. In seiner Ära fallen neben der Neuanschaffung der Trachten in der bestehenden Form sowie der Durchführung von 2 Bezirksmusikfesten die Initiative zu einer eigenen Vereinsfahne. Viele Jahre hindurch war er auch musikalischer Leiter der Bauernkapelle und seine verbindenden Worte in den traditionellen Cäciliakonzerten erfreuten sich bei der Bevölkerung großer Beliebtheit.

 

1984...

... wurde auf Initiative des Mitgliedes Elmar Dür die beliebte Bauernkapelle der Stadtmusik reaktiviert, die seither bei zahlreichen vereinsinternen und öffentlichen Anlässen mit viel Schwung böhmische Blasmusik zum Besten gibt.

 

1985...

... übernahm Musikschuldirektor Herbert Beck die Kapellmeisterstelle und konnte bereits nach kürzester Zeit durch verschiedene musikalische Erfolge seine Befähigung und seine hohe Musikalität unter Beweis stellen. Beim Bezirksmusikfest 1989 konnte die Stadtmusik zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte eine Vereinsfahne in Besitz nehmen, die von Fahnenpatin Heidi Comploj und Fähnrich Bruno Egele voll Stolz der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

 

1991...

Mit Mag. Thomas Ludescher trat anfangs Dezember 1991 ein junger, dynamischer Vollblutmusiker an das Dirigentenpult und setzte neue Maßstäbe. Mit seiner ihm eigenen Zielstrebigkeit und einem hohen musikalischen Gestaltungsvermögen gelang ihm eine weitere Leistungssteigerung, die auch vom Publikum durch eine beachtliche Erhöhung der Besucherfrequenz, insbesondere bei den traditionellen Cäcilia-Konzerten honoriert wurde. Die allgemeine Wertschätzung des agilen Dirigenten zeigt sich in der Wahl zum Landeskapellmeister

.Stadtmusik unter Thomas Ludescher 1955

 

1998...

... übernahm die organisatorische Führung der Stadtmusik für drei Jahre Dipl.-Ing. Rainer Huber.

 

2001...

... führte Norbert Walch den Verein für weitere sechs Jahre. Während seiner Amtszeit war die Stadtmusik mit einem weiteren Dirigentenwechsel konfrontiert.

Fototermin 2006

 

2004...

Ab Dezember 2004 stand die Stadtmusik unter der musikalischen Leitung von Andreas Schuchter, einem ambitionierten und talentierten Dirigenten-Schüler von Thomas Ludescher.

 

2006...

Ende 2006 übernimmt Dipl. Ing. (FH) Jürgen Zoller die organisatorische Führung des Vereins als Obmann.

2009...

Ende 2009 kommt es erneut zu einem Führungswechsel, zum Obmann wird Alois Tschanun gewählt.

 

2010...

... Edgar Fleisch übernimmt das Amt des Obmannes der Stadtmusik Bludenz.
Im selben Jahr wird Peter Engel neuer Dirigent der Stadtmusik.

 

2013...

Im Juni 2013 übernimmt Christoph Gell den Dirigentenstab. Er ist der ersten Kapellmeister aus den eigenen Reihen.

 

2017...

Für das Frühjahr 2017 hat Klaus Melmer die musikalische Leitung unseres Vereines übernommen.
Ab Herbst 2017 hat Thomas Haas das Dirigentenpult übernommen.

 

2018...

Im Jubiläumsjahr 2018 überbrückt die musikalische Leitung Werner Spagolla, der ebenfalls auch unsere Bauernkapelle leitet.

 

Ab September 2018...

...konnte Zsolt Ardai als neuer Dirigent für die musikalische Leitung gewonnen werden.

 

2020...

... übernahm Cenk Dogan mit einem Obmann-Team Doris Putsche, Andreas Nuderscher und Ralf Mahner die Leitung des Vereines.

 

Wichtige Aktivitäten der Stadtmusik Bludenz seit 1987:

1987: Konzertreise nach Straßburg
1988: Mitwirkung bei Fernsehsendung "Wer A sagt, muss auch B sagen"
Konzertreise nach Plettenberg (BRD) - Partnerstatt von Bludenz
1989: Veranstalter des Bezirksmusikfestes
Fahnenweihe; Fahnenpatin: Heidi Comploy
1990: Konzertreise nach Trossingen (BRD)
Teilnahme am 11. österr. Blasmusikfest in Wien
1992: Konzertreise nach Borgo (I) - Partnerstadt von Bludenz.
Teilnahme unseres Schlagzeugensembles beim "Spiel in kleinen
Gruppen" mit ausgezeichneten Erfolgen sowohl beim Landes- als
auch beim Bundeswettbewerb
1993: Konzertreise nach Wasseralfingen (BRD)
1994: Bezug eines neuen Probelokals bei der Volksschule "Bludenz-Mitte"
1995: CD- und MC-Produktion mit dem Titel "Städtle spezial"
1996: Konzertreise nach Jagstheim (BRD)
1997: Konzertreise nach Innsbruck-Saggen
1998: Veranstalter des Bezirksmusikfestes
1999: Teilnahme an den Landeswertungsspielen in "Gruppe D" mit aus-
gezeichnetem Erfolg
2000: Wiederbelebung des früher traditionellen Parkfestes
2001: Konzertreise nach Leutkirch (BRD)
Gründung und Konzertpremiere unseres Jugendblasorchesters
2002: Teilnahme an den Landes- und Bundeswertungsspielen in "Gruppe D"
mit jeweils großem Erfolg.
2003: Teilnahme unseres Jugendblasorchesters am Landes- und Bundes-
  wettbewerb mit jeweils großem Erfolg
2004: Konzertauftritt bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten
2006: Teilnahme an den Landeswertungsspielen in "Gruppe D" mit großem
Erfolg
Teilnahme unseres Jugendblasorchesters am Landeswertungsspiel in
"Gruppe B" mit Gruppensieg und höchster Punkteanzahl aller teil-
nehmenden Blasmusikkapellen
2007: Ausgezeichneter Erfolg beim Marschmusikwettbewerb in Fluh in "Gruppe B"
2008: Konzertreise nach Pennewang (OÖ) - Gemeinschaftskonzert mit dem dortigen Musikverein
2010: Teilnahme an den Landeswertungsspielen in Wolfurt unter Peter Engl:
*höchste Punktezahl (91,5) in Stufe C;
* bester Solist in Stufe C: Jürgen Zoller, Trompete;
* Bester Satz in Stufe C: unser Hornsatz mit Satzführer Edgar Fleisch.
2014: Weinlesefest in Barr/Elsass
2014: Teilnahme an den Landeswertungsspielen in Dornbirn
2018: Das Jubiläumsparkfest im Plettenbergpark ist überaus erfolgreich und wird begeistert und mit viel Freude durchgeführt.
2019: Teilnahme am 40. Österreichischen Blasmusikfest in Wien. Gemeinsam mit der Trachtenkapelle Gantschier marschieren wir als Vorarlberger Block mit Stabführer Erik Brugger in 9-Reihen vom Maria-Theresien-Platz über den Burgring zum Rathaus