Die Stadtmusik Bludenz polierte das Image der Blasmusik auf Hochglanz.

Buntes KlangspektrumBludenz (AR) Blasmusik ist ursprünglich, ist Heimat.

Darauf zählt die Stadtmusik seit 1848. Traditionell eröffnete das Jugendblasorchester das Cäcilia-Konzert. Tobias Schmutzhard hatte sich mit seiner Nachwuchstruppe die Latte hoch gesteckt. „Lindberg Variations“ stand am Programm, ein Werk, das in erster Linie den Holzbläsern einiges an Können abverlangte.

Musikalischen Bogen

Die Stadtmusik setzte den musikalischen Reigen im Bludenzer Stadtsaal mit dem Konzertmarsch „Centennial“ von Piet Swerts, in dem das Orchester zu Höchstformen anlief, fort. Auch in der darauf folgenden Sinfonie „The Harp of Wales“ zeigten die Musiker ein höchst profiliertes Zusammenspiel.

Debütantenriege
Unter Beweis stellte Andreas Schuchter an diesem Abend nicht nur seine Fähigkeiten als Dirigent, sondern auch als Solist auf dem Horn. Die Bewunderung der Zuschauer hatte er sich im „Concerto for Horn“ von Richard Strauss schnell verdient. Neben ihm debütierten im Orchester Mathias Burgstaller, Christoph Gell, Marcel Kobalt sowie Mariadina, eine Austauschschülerin aus den USA.

Wasserkompositionen

Wandlungsfähig wie auchdas Wasser präsentiertesich die Stadtmusik im Abschlusspunkt.Von zart fließendbis mächtig bauten sieein imposantes Hörerlebnisauf.

Durch das Programmführte souverän Willi Burtscher.