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Artikel: Musikalische Zeitreise mit der Stadtmusik

Zum 160. Jubiläum ließ sich Kapellmeister Andreas Schuchter wieder etwas ganz besonderes ein­fallen. So durfte das Publikum die Entstehung und Entwicklung der Stadtmusik bis zur Gegenwart kennenlernen und erleben. Ehrenobmann Mag. Willi Burtscher führte wieder meisterhaft durch das Programm und veranschaulichte die Musik durch seine lebendigen Erzählungen.

Zur Erinnerung an die Gründung im Jahr 1848 eröffneten die Musiker das Konzert mit dem schwung­vollen Revolutionsmarsch 1848 von Johann Strauß Sohn. Die Second Suite von Gustav Holst führte ausdrucksstark und harmonisch weiter in der Zeit bis in die Mitte des 20 Jahrhunderts.

Mit Banja Luka, einem bedrückenden und sehr emotionalen Werk über den Krieg von Jan de Haan konnte die Stadtmusik vollends überzeugen und füllte den Stadtsaal mit klangvollen, beeindruckenden Auseinandersetzungen und Kriegsgewirr. Der anschließende Frieden, dem man anfangs nicht wirklich zu trauen wusste, wurde eindrucksvoll mit Et in Terra Pax von Jan van der Roost umgesetzt.

Den zweiten, heitereren Teil des Konzertabends eröffnete das Tonkraftwerk unter der neuen Leitung von Kapellmeisterin Marina Feurstein. Frisch und keck boten sie ihr beachtliches musikalisches Können mit der Abaco Ouvertüre von Victor Lopez und The Lord of the Dance von Ronan Hardiman dar.




Danach übernahmen wieder die „Großen“ mit der Flag Parade von John Williams aus der Filmmusik zu Star Wars und beschlossen mit tollem und mitreißendem Swing von Benny Goodman, bei dem verschiedene Solisten wie Filip Bartenbach und auch die jungen „Wizards of Jazz“ ordentlich Gas geben konnten.

Die sechs Jungmusikanten des mittlerweile schon sehr bekannten Jazz-Ensembles trumpften auch bei der ersten Zugabe auf. Mit dem extra für sie von Florian Bramböck komponierten Blue Dance, ihrer frechen Art und ihrem sichtlich großen Spaß am Musizieren zeigten sie dem Publikum, „dass das Beste doch nicht ganz zum Schluss kommt“.

Als letzten Höhepunkt präsentierte die Stadtmusik den lange Zeit verschollenen Marsch MeinBludenz von Heinrich Kühnl, den der ehemalige Kapellmeister eigens für den Verein geschrieben hat.

Das Publikum war von den Darbietungen der Musiker völlig begeistert und voll Lob und Beifall für die großartigen Leistungen.

Große Anerkennung und Dank gilt drei lang gedienten Musikern des Vereins:

So wurde Hubert Bonner auf dem Piccolo bzw. der Flöte für seine mittlerweile 50 jährige Mitgliedschaftbei der Stadtmusik Bludenz geehrt.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft im Verein wurden Peter Friedle auf der Trompete bzw. Flügelhorn und Christian Walser auf dem Tenorhorn geehrt.



Anstehende Termine
Freitag, 22.06.2012
- Bludenzer Kulturnacht

Freitag, 13.07.2012
- Parkfest

Samstag, 14.07.2012
- Parkfest (Ersatztermin)




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